Dienstag, 16. Februar 2016

Rezension - Ach wie gut, dass niemand weiß

Info:


Titel: Ach wie gut, dass niemand weiß
Autor: Alexa Hennig von Lange
Verlag: cbt
Preis: 14,99€ 
Seiten: 392
Meine Wertung:  
    * * * * 

Inhalt

Reibungslos, so soll das Leben von Sina, Tochter eines Staatsanwalts, verlaufen. Da passt ein aalglatter Schwiegersohn in spe wie Jean perfekt - jedenfalls für Sinas Eltern. Doch dann verändert ein einziger Abend Sinas ganzes Leben: Als ihre Freundinnen von den Jungs einer Gang angegriffen werden, ist es ausgerechnet einer der Täter, der Sina in letzter Minute rettet. Noah, so heißt der Junge, will Sina unbedingt wiedersehen und steigt sogar heimlich in die Villa ihrer Eltern ein, nur um mit ihr zu reden. Trotz allem, was zwischen ihnen steht, verlieben sich die beiden mit Haut und Haaren. Doch niemand darf von ihren heimlichen Treffen wissen! Und so beginnt ein Spiel mit dem Feuer, in dem plötzlich nichts mehr ist, wie es scheint ...

Meinung:


Dieses Buch stand schon sehr sehr lange auf meiner Wunschliste, da ich die Thematik sehr interessant und besonders fand. Dass sich die Protagonistin in einen derjenigen verliebt, die sie ausrauben wollen, ist schon sehr außergewöhnlich. 
Ich wurde zwar keinesfalls enttäuscht, habe aber mit durchaus mehr gerechnet.
Das Buch hat sehr viele gute Stellen, es gab aber auch ein paar schwache, auf die ich persönlich hätte verzichten können, weil zu viele Gedankengänge wiederholt wurden.

Sina, die Protagonistin, war mir ziemlich sympathisch, auch wenn sie mich an manchen Stellen etwas genervt hat. Ich konnte ein paar Taten leider nicht ganz nachvollziehen und hätte anders reagiert in ihrer Situation, aber das ist natürlich eine Sache der Persönlichkeit. Beschrieben wurde sie sehr gut und anschaulich. Am meisten mochte ich Franzi mit ihrer lustigen und direkten Art. Sinas 'beste Freundinnen' fand ich leider total unsympathisch und arrogant, sowas mag ich garnicht. Noah dagegen mochte ich irgendwie sehr, obwohl er nicht soo gut beschrieben wurde. Die Beziehung zwischen ihm und Sina war total aufregend und emotional, ohne kitschig zu werden. Man hat finde ich deutlich gemerkt, wieso sie sich zueinander hingezogen fühlen, denn trotz ihrer verschiedenen Lebensweisen, haben sie einiges gemeinsam.
Die Geschichte war sehr spannend und durch den jugendlichen und flüssigen Schreibstil der Autorin war ich schnell in der Geschichte drin und konnte auch nicht so schnell das Buch weglegen. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie die Liebesgeschichte zwischen Sina und Noah, die in sehr unterschiedlichen Welten leben, weitergeht und wie die Problematik gelöst wird. 
Das Ende fand ich leider etwas zu schnell und zu kurz geraten. Ich hätte mir schon etwas mehr Aufklärung gewünscht.
Nichtsdestotrotz hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen und wurde sehr gut unterhalten. 
Ich kann es Fans von besonderen Jugend-Liebesgeschichten sehr empfehlen! 




Fazit: 

Schönes Jugendbuch über eine außergewöhnliche Liebe, die Kluft zwischen arm und reich, falsche Freunde und das Aufdecken der Wahrheit. Sehr empfehlenswert! 





Kommentare :

  1. Hallo Aisel,

    Eine schöne Rezension von dir!
    Ich habe den indirekten Nachfolger des Buches,
    "Die Welt ist kein Ozean" gelesen und fand es eher mittelmäßig.
    Daher wollte ich auch "Ach wie gut, dass niemand weiß" eigentlich nicht lesen,
    aber nach deiner Rezi werde ich es mir definitiv noch einmal überlegen! :)

    Liebe Grüße,
    Deine neue Leserin Laura

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    1. Hey du,

      dankeschön! Freut mich dass sie dir gefällt :)
      'Die Welt ist kein Ozean' möchte ich eig auch noch lesen, dann erwarte ich da mal nicht zu viel. Schaus dir wirklich mal an :)

      Liebe Grüße,
      Aisel

      PS. Ich schau bei dir auch direkt mal vorbei :P ♥

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